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Die Medienrevolution - Zensur!


6.11.2017/re • Die Kontrollfunktion der Medien welche zum Zuge kommen sollte wenn Exekutive und Justiz versagen - Theorie und Praxis. Kommentar zur Publikation von Chefredaktor Rutishauser im Tages-Anzeiger.



Unter dem Titel «Die Medienrevolution - Eine hartnäckige Berichterstattung kann bei Missständen die Machtverhältnisse ganz gehörig zum Tanzen bringen» äussert sich der Chefredaktor Arthur Rutishauser im Tages-Anzeiger vom Samstag, 4.11.2017, Seite 12, über die Kontrollfunktion der Medien. Wenn ein Teil der gebührenfinanzierten Medien als Informationsquelle wegfallen würde sei diese Kontrollfunktion gefährdet.


Rutishauser: «Aber was heisst dies für die Gesellschaft? Können die Medien weiterhin ihre Kontrollfunktion wahrnehmen als sogenannte vierte Gewalt in unserer Demokratie? Und worin besteht die überhaupt? Wer den Begriff vierte Gewalt akzeptiert der redet in der Regel über jene Macht, die zum Zuge kommt, wenn Exekutive, Legislative und Justiz versagen. Die Medien haben zwar keine eigene Gewalt zur Änderung der Politik, aber durch hartnäckige Berichterstattung können sie die öffentliche Diskussion beeinflussen und die Machtverhältnisse ganz gehörig zum Tanzen bringen. Und in der direkten Demokratie braucht der Bürger einen Vermittler der ihn informiert und die unterschiedlichen Standpunkte näherbringt».

Der Kommentar: Die Privatfernsehsender haben in der Tat verstanden, wie man Bundesrat und Politik zum Tanzen bringt. Diese haben erkannt das der Kandidat auf Liste 35 im Kanton Zürich, Schweizer Freiheit und Recht, Roy Erismann, im Nationalratswahlkampf 2015 mit seinem Wahlkampfthema «Verbrechen an der wehrlosen Zivilbevölkerung und Verweigerung von Strafuntersuchungen» Recht hatte und zensurieren - wie sämtliche Medien - die Staatsverbrechen. Tele Zürich untersagte jedes Gespräch mit Redaktionsmitgliedern und sprach sogar ein Hausverbot aus um sicher zu stellen das kein Gespräch stattfinden kann - in Perfektion der Medienzensur. Auf dieser Internetplattform wurde darüber berichtet [1]. Unter der Führung des Chefredaktors von Tele Züri haben die Privatfernsehsender vor der Volksabstimmung über die Gebührenfinanzierung der Fernsehsender deklariert die Wahrnehmung des Service Public durch die privaten Fernsehstationen berechtige diese Ansprüche für Gebührengelder geltend zu machen. Wer Staatsverbrechen zensuriert kann, in der Tat, «die Machtverhältnisse ganz gehörig zum Tanzen bringen». Der Bundesrat hatte bei diesem Tanz der Machtverhältnisse grosses Verständnis für den «Service Public» der privaten Fernsehanstalten. Der «Bonus» für das Schweigen hat sich bezahlt gemacht.

Aber auch der Tages-Anzeiger zensuriert Staatsverbrechen worüber das «Wort zum Sonntag» des Chefredakteurs Rutishauser nicht hinwegtäuscht. Den Ausführungen von Chefredaktor Rutishauser ist zuzustimmen. Als «Wort zum Sonntag» sind die Worte von Rutishauser insofern zu bezeichnen da der Tages-Anzeiger das, was der Chefredakteur als Kernkompetenz der Medien erkennt, nicht praktiziert. Der Öffentlichkeit Staatsverbrechen zu verschweigen welche in der Schweiz mit modernster Militärtechnik an der Zivilbevölkerung erfolgen ohne das Strafuntersuchugen geführt werden und die Fakten vollständig zu zensurieren ist genau das Gegenteil von dem, was Chefredaktor Rutishauser predigt. Die den Medien brieflich und per E-Mail zugestellten Medienmitteilungen und Presseinformationen während den Nationalratswahlen 2015 sowie der Bundesratskandidatur 2017 von Roy Erismann fanden im Tages-Anzeiger - wie auch in sämtlichen anderen Medien - keinerlei Erwähnung [2].  Die Pressemacht die zum Zuge kommen sollte wenn Exekutive und Justiz versagen hat die Berichterstattung über Staatsverbrechen und die eingesetzte Verbrechenstechnik zensuriert - und versagt.

Am 1.1.2018 übernimmt Frau Judith Wittwer die Leitung der Chefredaktion des Tages-Anzeigers. Es ist zu hoffen das mit der Stabsübergabe an eine Frau die Zensur von Militärtechnik-Verbrechen im Tages-Anzeiger ein Ende findet. Frau Wittwer wird an dieser Stelle ein guter Start in ihre neue Aufgabe gewünscht.

 

[1] Link öffnet Beitrag in neuem Fenster: Nationalratswahlen 2015 - Zensur Tele Züri

[2] Link öffnet Beitrag in neuem Fenster: Nationalratswahlen 2015 - Medienmitteilung 1
     Link öffnet Beitrag in neuem Fenster: Nationalratswahlen 2015 - Medienmitteilung 2
     Link öffnet Beitrag in neuem Fenster: Beschwerde beim Schweizer Presserat 21.6.2017
     Link öffnet Beitrag in neuem Fenster: Bundesratswahlen 20.9.2017 - Medienmitteilungen 1 und 2

 

 

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Roy Erismann

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Publizist

Bundesratskandidat

Ständeratskandidat im Kanton Zürich
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