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Demokratische Frauenförderung in den Nationalratswahlen 2015


Wie kann der Frauenanteil im Nationalrat erhöht werden? Frauen sind im Nationalrat untervertreten. Der Frauenanteil bei den im Kanton Zürich  Nationalratssitzen lag im Wahljahr 2011 bei bescheidenen 29.4%. Um den Frauen Chancengeleichheit zu ermöglichen braucht es weder Quotenregelungen noch Vorschriften. Es braucht hierzu den Willen von stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern, dies zu wollen.
Wenn im Nationalrat die Parität zwischen Frauen und Männern nicht erzielt ist sind vor allem die Frauen daran zu erinnern dass diese in der Schweiz, anzahlmässig, sogar eine ganz kleine Mehrheit besitzen. Die anzahlmässige Dominanz der Männer im Parlament dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein dass die meisten Stimmberechtigten die Wahlliste einer Partei unverändert  als persönlichen Wahlentscheid wählen.
   Die bisherigen acht Parteien, welche vom Kanton Zürich im Nationalrat vertreten sind, haben neue Wahlvorschläge für Nationalratswahlen 2015 zusammengestellt. Diese tragen die Listennummern 1 bis 8. Jede Partei kann 35 Kandidierende in den Wahllisten aufführen. Sieben der acht Listen haben mehrheitlich Männer aufgeführt und nur eine Wahlliste weist eine ganz kleine Frauenmehrheit unter den Kandidierenden auf.

 
Wie der Kuchen der 34 Nationalratssitze des Kantons Zürich zwischen Frauen und Männern im Wahljahr 2011 aufgeteilt wurde ist in der Grafik ersichtlich. Farbig ist der Frauenanteil auf Parteien aufgeschlüsselt. Es ist Kaffeesatz lesen welche Frauenanteile sich an den Nationalratswahlen ergeben. Hingegen lässt sich aus den eingereichten Parteilisten für die Nationalratswahlen 2015 ersehen wie der Frauenanteil aussehen würde wenn wieder exakt dieselben Parteien und Parteistärken gewählt würden. Ausgehend von 34 Sitzen (im Wahljahr 2015 erhält der Kanton Zürich neu 35 Sitze) wäre der Frauenanteil um 8.8% erhöht. Dies ist zwar eine Verbesserung, aber noch lange nicht paritätisch.
   Stimmberechtigte welche beklagen, oder bedaueren, dass Frauen im nationalen Parlament untervetreten sind haben die Möglichkeit auf einer Parteiliste alle aufgeführten Frauen zu kummulieren. Eine weitere Möglichkeit ist Frauen aus einer oder mehreren Parteilisten auf die Liste 35 Schweizer Freiheit und Recht zu panaschieren und dort zu kummulieren. Wenn Stimmberechtigte mich wählen möchten können diese ab Listenposition/Zeile 3 Kandidatinnen aus einer anderen Liste panaschieren (Nummer und Name auf die Liste 35 übertragen) und die Kandidatinnen kummulieren (auf zwei Zeilen identisch aufführen). Weitere Informationen hierzu können der Wahlanleitung der Bundeskanzlei entnommen werden.

 

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Roy Erismann

Schweizer Bürgerrechtler
Publizist

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