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Metaphern welche alle verstehen


Einleitung
Zwei Monate vor seinem Tod hat der Schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt eine denkwürdige Rede gehalten welche zur Geschichte geworden ist: Die Schweiz als Gefängnis. Dürrenmatt provozierte und ertrug die Kritik mit Humor. Die Bevölkerung verstand was er diplomatisch ausdrückte, ohne es weiter erklären zu müssen. Sein Vermächtnis dieser Rede war den mächtigen Entscheidungsträgern in der Schweiz einen Spiegel vorzuhalten, was Dürrenmatt nachhaltig gelungen ist. Metaphern sind eingängig und formulieren verständlich komplexe Situationen in einfachen Worten. Für eine Problemlösung sind Probleme jedoch anschliessend anzusprechen und auszuformulieren, was fehlte.

Hafenkran

Metaphern können auch in Bildern ohne Worte ausgedrückt werden. Der Zürcher Hafenkran, welcher während rund einem Jahr in unmittelbarer Nähe zum Zürcher Rathaus stand, ist eine als Kunstwerk deklarierte Metapher zu bezeichnen. Wenn Straftaten, welche mit modernster Militärtechnik erfolgen, in einem Staat geheimgehalten werden müssen, illustriert ein Hafenkran, welcher in einer Diktatur gebaut wurde, metaphorisch das im eigenen Lande ein Staat im Staat eine verfassungswidrige Diktatur etabliert hat, in welchem im Stillen "aufgehängt" wird. Straftaten mit modernster Militärtechnik, zu welchen der Staat im Staat die Ausführung von eingereichten Rechtsmitteln effizient zu verweigern weiss, werden zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen und etablieren eine erpressbare, unsichtbare Diktatur mit Abkehr von Rechtsstaatlichkeit, aber gesetzwidriger Begünstigung und Willkür.
   Die Umwandlung einer Metapher in eine Problemlösung erfolgt in der Form einer ausformulierten Eidgenössischen Volksinitiative «Freiheit durch Sicherheit», welche Gegenstand auf dieser Plattform ist. Das Bildnis des Zürcher Hafenkrans findet illustrativ auf dieser Plattform Verwendung. Der metaphorische Hintergrund wird im nachfolgenden Beitrag erläutert.


Die Schweiz als Gefängnis

Es gibt nur eine Schwierigkeit für dieses Gefängnis, nämlich die zu beweisen dass es kein Gefängnis ist, sondern ein Hort der Freiheit, ist doch von aussen gesehen ein Gefängnis ein Gefängnis und seine Insassen Gefangene und wer gefangen ist, ist nicht frei.
   Frei gelten für die Aussenwelt nur die Wärter, denn wären diese nicht frei, wären auch sie Gefangene. Um diesen Widerspruch zu lösen führten die Gefangenen die allgemeine Wärterpflicht ein. Jeder Gefangene beweist, indem er seine eigenen Wärter ist, seine Freiheit. Der Schweizer hat dadurch den dialektischen Vorteil dass er gleichzeitig frei, Gefangener und Wärter ist.
   Das Gefängnis braucht keine Mauern weil seine Gefangenen Wärter sind und sich selber bewachen, und weil die Wärter freie Menschen sind machen Sie auch unter sich und in der ganzen Welt Geschäfte - und wie!

Auszug aus der öffentlichen Ansprache1 von Friedrich Dürrenmatt im November 1990.

Die Zürcher Metapher über das Aufhängen

Das im Februar 2015 grösstenteils eingeschmolzene ephemere Kunstwerk des rostigen Hafenkrans am Zürcher Limmatquai war seit April 2015 fast ein Jahr lang prominent in unmittelbarer Nähe zum Zürcher Rathaus die Attraktion in Zürich. Der Zufall will es das der Hafenkran im selben Zeitraum seine Aufwartung zeigte während welchem sich in der Stadt Zürich der Höhepunkt eines beispiellosen Skandals in der Schweiz abspielte. Eine persönliche Betroffenheit für welche mit Engagement und Nachhaltigkeit, zum Nutzen der Bevölkerung, im Sinne der Schweizerischen Bundesverfassung Art. 6, national eine Problemlösung angestrengt wird. Es ist Zufall dass Mitte August 2014 der Wohnsitz des Betroffenen in 80m Entfernung zum Hafenkran verlegt wurde. Es ist kein Zufall, sondern Lernfähigkeit, das aus einer anfangs ablehnenden Haltung gegenüber dem „Kunstprojekt“ gegen Ende ein Respekt vor denjenigen erwachsen ist, welche dieses durch Baubewilligung und finanzielle Mittel ermöglichten. Es ist Absicht den Hafenkran in vielen Artikeln auf dieser Plattform als metaphorisches Bildnis neben Textbeiträgen zu verwenden. Der Leserschaft den Hintergrund des Hafenkrans zu erläutern und diesen Kontext transparent zu machen ist Inhalt dieses Artikels.

Der Hafenkran, ein Einlenker-Blocksäulen-Kran, wurde von 1961 bis 1963 von der VEB Kranbau Eberswalde (DDR), TAKRAF, erbaut. Dieser stand im Rostocker Überseehafen und diente für den Umschlag von Gütern. Die Ardeltwerke als Herstellerfirma des Hafenkrans hatte im zweiten Weltkrieg unter anderem Tausende Zwangsarbeiter ausgebeutet und Rüstungsgüter für Nazideutschland hergestellt.2 Von Autoren wurde die Moralfrage aufgeworfen das der in Zürich installierte Hafenkran im Rostocker Hochseehafen einst auch für die Verladung von Waffen benutzt wurde welche für afrikanische Bürgerkriegsregionen bestimmt waren.3 In der gleichen Publikation wird prophetisch kommentiert in der Kennzeichnung eines Kunstwerks bringe der Hafenkran eine Geschichte mit die in Zürich weitergeschrieben werde.
   Diese intuitive Prophezeiung ist Realität. Nach unzähligen Nachfragen im Gespräch mit der Bevölkerung, was denn elektromagnetische Waffen seien, anerbot sich ein horizontaler Stahlträger des Hafenkrans im Herbst 2014 als idealer Ort für einen Aushang zur Aufklärung der Bevölkerung. Der achtseitige Internet-Artikel passte sich optisch und thematisch perfekt in das Gesamtbild des Hafenkrans ein. Im Internet-Artikel mit dem Titel „Wir werden alle belogen“ erläuterte ein Professor aus Hamburg (auch in Hamburg gibt es einen Hochseehafen) populärwissenschaftlich wie elektromagnetische Waffen im THz-Frequenzbereich funktionieren und welche Schädigungen (mit Fotos belegt) diese bei Opfern anrichten. Der Artikel überlebte eine ganze Woche den Aushang schadlos bevor ein unbekannter diesen entfernte. Wie viele Passanten diesen an einem der zentral gelegensten Orte in der Stadt Zürich gelesen oder fotografiert haben ist unbekannt, es dürften tausende gewesen sein. In meinen Reden wurde von mir darauf hingewiesen dass ein Artikel über diese Waffengattung am Hafenkran öffentlich im Aushang sei was sicher unzählige beflügelt haben dürfte dem Zürcher Hafenkran einen Besuch abzustatten. Der Hafenkran, gebaut in einer Diktatur, half zu dokumentierten wie die weltweit von Militärs entwickelten elektromagnetischen Waffen funktionieren welche in der Schweiz gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden ohne das die Zivilbevölkerung dagegen, mit irgend einer Erfolgsaussicht, Rechtsmittel ergreifen kann. Metaphorisch dargestellt sollen Mitbürgerinnen und Mitbürger,  welche als Opfer bei Straftaten des Staat im Staat mittels dieser modernsten Waffengattung in der Schweiz keine Rechtsmittel ergreifen können, am Kranhacken von Diktatoren nicht zum Aufhängen gezwungen werden.
   Es zählt stets der Verwendungszweck für welche Menschen modernste Technik einsetzen. Drahtlose Hochfrequenztechnik brachte der Menschheit unzählige segensreichste Anwendungen in der Telekommunikation, Wissenschaft und Medizin. Drahtlose Hochfrequenztechnik in Anwendung modernster Waffentechnik ist ein unbeschreibliches Unheil welche Militärs dieser Welt zum anonymen Einsatz gegen Menschen entwickelt haben.
   Es ist Zufall, aber die am Hafenkran angebrachte Ehrentafel enthielt am Tag vor der Demontage des Hafenkrans keinen einzigen Namen!

Der Zürcher Hafenkran wurde im Februar 2015 eingeschmolzen. Ob Militärdiktatoren elektromagnetische Waffen weltweit ebenfalls einschmelzen lassen werden ist fraglich. Aber mit dem Verhindern der Klassifizierung (Geheimhaltung und Zensur) dieser Waffengattung lassen sich Zivilgesellschaften schützen indem der Weg bereitet wird das Strafverfolgungen von Straftaten durch elektromagnetische Waffen Realität werden können. Vielleicht entwickelt der Hafenkran sogar jetzt, wo er weg ist, die grösste Kraft, dieser vermaledeite Hafenkran, schrieb die NZZ in einer humorvollen Berichterstattung über die Verschrottung des Hafenkrans.4 Das Kapitel des Hafenkrans sei mit der Einschmelzung und der Wiederverwertung des Stahls abgeschlossen, wie einst das der bösen Buben Max und Moritz, die im Mahlwerk endeten. Dazu kann man anfügen, wenn der Hafenkran mithilft das elektromagnetische Waffen der Strafverfolgung unterstellt werden hat sich jeder der 600‘000 in den Zürcher Hafenkran investierten Steuerfranken gelohnt!


Im Gegensatz zur Geschichte des Zürcher Hafenkrans werden mit Baukränen keine Armeewaffen verladen. Baukräne als metaphorische Bildnisse ohne Worte, Symbole für den Bau von freieren Zivilgesellschaften. Wer auf dieser Plattform die Problematik elektromagnetischer Waffen verstanden hat versteht auch die Deutung metaphorischer Bildnisse von Baukränen. Diese gibt es rund um den Globus.

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1  SRF 1, Sternstunde Kunst, Friedrich Dürrenmatt, 2015
2  Neue Zürcher Zeitung, 14. Januar 2015, "Recherche zu den Herstellern des Krans"
3  Kunst und Bau Nummer 2, Januar 2015, Zürich Transit Maritim, Vexer Verlag St. Gallen
4  Neue Zürcher Zeitung, 17. Februar 2015, "Demontiert, seziert, krementiert. Asche zu stahl, Stahl zu Stahl - die endgültige Auflösung des Zürcher Hafenkrans"

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Roy Erismann

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